ι beautiful skin

The secret of beautiful skin – is it in the genes or in the care?
Das Geheimnis schöner Haut – liegt es in den Genen oder in der Pflege?

Eine Gretchenfrage, die sich mir jedes Mal stellt, wenn einer meiner diversen Cremetiegel sich wieder einmal seinem Ende neigt. Ist eine Neubeschaffung der Augencreme für 50,- EUR wirklich ein Beitrag zum Erhalt meiner gut gepflegten Augenpartie? Oder verdient jemand nur prima mit meiner Faltenangst und würde nicht auch Vaseline reichen (oder Olivenöl, oder ghee oder oder oder?)?

Brauche ich das Luxusserum zuzüglich der Tagescreme oder tut es auch die Tagescreme allein? Muss es die Tagescreme für 80,- EUR (oder mehr) sein oder reicht eine für 20,- EUR (oder weniger)?

Reinige ich meine zarte Haut mit einem duftenden Schüttelschaum für 20,- EUR die Flasche oder tut es auch Waschen mit ordinärer Seife (… an meine Haut lass ich nur Wasser und …)?

Natürlich sind es nicht die Cremes, sondern die Gene!
Sagen die einen. Nämlich die, die keine bis gar keine Probleme mit ihrer Gesichtshaut haben.

Mit „Problemen“ meine ich hohe Sonnenempfindlichkeit, hohe Kälteempfindlichkeit (jaaaa, da kommen nämlich die sogenannten Spider naevi und roten Bäckchen her), ein Trockenheits- bis Spannungsgefühl, und dazu „Mischzonen“ mit einer Tendenz zu Mitesserbildung (igitt).

Und nein, bei mir hilft da nicht die gute alte Nivea. Sie reicht meiner empfindsamen Haut einfach nicht, um sich gut anzufühlen. Womit wir wieder bei den Genen sind. Ist es nicht tatsächlich einfach eine Veranlagung, ob jemand das ganze Jahr über ohne Sonnenschutz auskommt und nie einen Sonnenbrand kriegt? Soll es geben! Ein heller Hauttyp wie ich es bin kriegt ohne Sonnenschutzcremes jedenfalls veranlagungsbedingt innerhalb von Minuten das erste Verbranntheitsgefühl.

Meine liebe Freundin R. hingegen tut sich gar nichts auf die Haut, sondern gönnt sich alle paar Monate eine Runde Botox. Und ihre Hautärztin Dr. Spritz, die neben den Utensilien für Nervengift auch über eine umfangreiche Sammlung an Lasern verfügt (zur Entfernung von z.B. Spider naevi, Besenreissern, Pigmentflecken), rollt auch nur die Augen nach oben links, wenn sie nach ihrer Meinung zum Thema „gute Gesichtscremes“ gefragt wird. Na gut, sie verdient ja auch schließlich schon genug mit ihren Spritz-und Laserwaffen im Kampf gegen die Hautalterung.

Sowohl meine Kosmetikern, als auch die Chefin des Markenstores meiner Pflegeserie und meine Apothekerin, alle drei Damen mit wunderschöner sehr gepflegter Haut, sind überzeugt von der Richtigkeit guter Cremes. Wobei auch hier wieder die Gene ins Spiel kommen – die Wahl hängt ihrer Meinung nach vom individuellen Hauttyp ab. Und hier spätestens beißt sich die Maus in den Schwanz: ich bleib bei meiner Hautpflege!

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4 Thoughts on “ι beautiful skin

  1. Leider leben wir in einer Gesellschaft, die dem Jugendwahn anhängt. Und dass wohl keine von uns den Kampf gegen die Zeichen der Zeit, die die größeren und kleineren Lebenskrisen hinterlassen, gewinnen kann, ist keine allzu neue Erkenntnis. Aber vielleicht sollten wir einen weiteren Aspekt nicht vergessen – oder sollte ich gar sagen: verdrängen? Ab einem bestimmten Moment im Leben werden Tage, Woche, Monate zu einem Wimpernschlag und die Tatsache, dass die eigenen Kinder wachsen und gedeihen erinnert uns an das memento mori, dem keiner von uns entgehen kann. Erschreckend ist nur, dass die Zeit scheinbar immer schneller verfliegt, oder, um es mit den Worten meiner beinahe 100-jährigen Oma zu sagen:” Ich weiß gar nicht, wo die letzten 60 Jahre geblieben sind!” Demzufolge sind es die Momente beim Blick in den Spiegel und auf unsere schon so großen Kinder, die uns unseres Alters gemahnen. Und vielleicht ist der Griff zur Wundercreme dann nichts anderes als der Versuch, diesen Moment festzuhalten und der Zeit zu gebieten, einmal innezuhalten…

    • Bei mir helfen die Cremes: feineres Hautbild, aufhellender Effekt, die Haut ist gesund und wohl genährt. Ich beneide jeden, bei dem die gute alte Nivea ausreicht. Schont das Portemonnai. Der Jugendwahn erledigt sich dank überalteter Gesellschaft in gewisser Weise von selbst, oder? Persönlich würde ich für nichts in der Welt gerne wieder wirklich jünger sein. Nichts gegen die “Jüngeren” und so “alt” bin ich nun auch wieder nicht. Aber ein Bonus der dreissig+ ist doch die gute alte Lebenserfahrung, die man sich mühsam erworben hat und die ich für nichts wieder hergeben würde. Hundert ist übrigens mein erklärtes Wunschziel. Ein HiphipHurra auf Deine Goßmutter, Uli!

  2. Das ist natürlich unausweichlich richtig.
    In der aktuellen Bunten (…) wird im Beautyplacement (S.67) eine Studie des Wiener Ludwig Boltzmann Instituts erwähnt, nach der Probanden Menschen mit mattem, unregelmäßigen Hautton um rund zehn Jahre älter einschätzten, als sie waren (es wird nicht verraten, ob der Test z.B. anhand von Fotos durchgeführt wurde). Andersrum sind es demnach nicht in erster Linie Fältchen, die uns alt wirken lassen (wie beruhigend!). Das Maß der Mittel, natürlich die Gene, und das individuelle Wohlbefinden können definitiv jünger wirken lassen, egal wie alt man ist, oder?
    Persönlich geht es im wahrsten Sinne des Wortes darum, sich in seiner Haut wohlzufühlen.
    stay tuned and feel beautiful! JL

  3. hippo on 16. Februar 2013 at 16:10 said:

    gepflegt ist gut. aber irgendwann erwischt einen das
    alter. da kann man nix machen.

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